• über plan4

Nach einem Architekturstudium in Hamburg und einigen Jahren Berufserfahrung, wurde plan4 im Jahr 2000 von Stephan Knauf gegründet. Der Name plan4 ist ein Wortspiel aus planen und der Glücksziffer 4. Unsere Möbel werden in eigener Werkstatt in Handarbeit aus ausgewählten Materialien für Sie hergestellt. Eine hohe Qualität von der Idee bis zur Ausführung ist unser Anspruch und die Garantie für ein langlebiges Produkt. Einen Auftrag anzunehmen heißt für uns eine langfristige Bindung einzugehen, angefangen von der Ideenfindung bis hin zur Endmontage vor Ort. Unsere Kunden haben dabei den Vorteil, den kompletten Service aus einer Hand zu erhalten.

Pressestimmen 

 Zitty / Shopping Berlin
„Das plan4-Team entwirft und fertigt Regale, Schränke, Tische und Betten auf Bestellung. In Anlehnung an den Automobilbau wurde eine Art Baukastensystem entwickelt, aus dem der Kunde seine Wunschmöbel zusammenstellen kann. Die Grundformen stehen fest, Material, Farbe und Masse können aber frei gewählt werden.“

Berlin architecture & design guide / Orlando Schuhladen
Den Ausbau über zwei Etagen strukturieren offene Gestaltungselemente: Die eigens gefertigten Regale erlauben Durchblicke auf den gesamten Raum und lassen ihn so größer erscheinen. Statt geschlossener Reihen bilden sie verschiedene Bühnen, auf denen mit Licht Schuhe inszeniert werden.

Prinz-Magazin / plan4 – Stilvolle Möbel ohne Wenn und Aber
Schnörkel und Multicolor waren gestern. Die Reduktion aufs Wesentliche bestimmt wieder die Designs. Dass Minimalismus nicht gleich Bauhaus’sche Industrie-Optik bedeutet, zeigen die Möbel von plan4. Regal, Tisch oder Bett- das Design besticht durch klare Linien und innovative Formen, die ein wohnliches Flair ausstrahlen, aber auch im Büro eine gute Figur machen.

tip EDITION / Shopping Guide
Wer schon mal im Oxon Magenta war, der kennt den Stil von plan4. Die Inneneinrichtung stammt nämlich aus der Produktion des Prenzl’berger Möbelunternehmens. Die Formen sind schnörkellos und schlicht, die Produkte aus unbehandeltem oder geöltem Massivholz hergestellt. Oder aus MDF einem besonderen Holzwerkstoff. Die Schadstoffbelastung der verwendeten Materialien wird so niedrig wie möglich gehalten. Alle Regale, Tische, Betten und Einbauten werden nach Kundenwünschen maßgerecht angefertigt.

Berliner Zeitung / Wohnen mit System – Junge Berliner Designer entwerfen Möbel, die sich ihrer Umgebung anpassen
plan4 entwirft nach individuellen Kundenwünschen Inneneinrichtungen, fertigt in Zusammenarbeit mit der angeschlossenen Tischlerei und Schlosserei die Möbel und übernimmt die Endmontage. Zu den Serienprodukten gehören neben schlichten Holztischen, -stühlen und -betten praktische Regalsysteme. Ein Regal lässt sich aus verschiedenfarbigen Kuben in unterschiedlichen Grössen zusammenstellen, wahlweise als offenes Element, mit Tür oder Schublade. Zu besichtigen im Schuhladen Orlando am Hackeschen Markt.

tip MAGAZIN / Plan 4 – Berliner Möbeldesign
Haute Couture, also individuelle Anfertigung, bei Möbeln gib`s nur selten. Und wenn, kann sie kaum jemand bezahlen. Also wieder zu den Schweden und die Bücher in „Billy“, „Benno“ oder „Kaveljar“ verstaut. Dass es auch anders und trotzdem erschwinglich geht, zeigen die Berliner Möbeldesigner von Plan 4 mit ihren Regalsystemen. Aus acht farbigen Varianten kann sich der Kunde aus einer Farbpalette mit rund 150 Farben seine ganz eigene Bibliothek zusammenstellen und die schlichten, eleganten Kuben auch größer und kleiner ordern.

DIE ZEIT / …sich fragen wohin mit dem Zeug
Das Regalsystem „Kubus“ ist nicht teuer und unglaublich praktisch und kommt erstaunlicherweise nicht von Ikea. Ganz im Gegenteil: Farbe und Inhalt (Schubladen, Türen oder gar nichts) bestimmt der Kunde, die verschiedenen Kuben, Kubi und Kubusse können dann zu selbst entworfenen Möbelkombinationen zusammengesteckt werden. Aber das ist noch nicht alles. Zu unserem Regalsystem gehört außerdem eine süße Geschichte: Es wurde von dem jungen Berliner Architekt Stephan Knauf entworfen und wird gebaut von den polnischen Brüdern Peter und Romek Skrentny, von denen der eine gelernter Schlosser und der andere gelernter Schreiner ist. Die Jungs haben sich kennengelernt, weil der Vater von Romek und Peter die Nachbarwohnung von Stephan renoviert hat und das Gefühl hatte, dass der Student unbedingt seine Söhne kennen lernen müsste. Gute Idee. Seit einigen Jahren arbeiten die drei jetzt zusammen, und vor ein paar Monaten haben sie schließlich ihr etwas anderes Möbelhaus eröffnet, tief im Berliner Osten, im Stadtteil Friedrichshain. Dort ist die Luft im Winter grobkörnig vom Staub der Kohleheinzungen, und auf den Straßen flüstern sich die Berliner ihr liebstes Klischee zu, dass polnische Handwerker ja die besten der Welt seien.

[ 030 ] Stadtmagazin Berlin / plan 4
Das junge Team von plan 4 macht mit seinem Konzepten für Inneneinrichtung und Möbeldesign immer wieder von sich reden: Ob der Orlando Schuh-Laden in der Rosenthaler Straße, das Restaurant Oxon Magenta im Prenzlauer Berg oder die Ausstattung einer Software-Firma in Kreuzberg mit Computer-Arbeitsplätzen – die Entwürfe von plan 4 sind clever und stehen für einen neuen Umgang mit Räumen. Egal ob im Privaten oder im Büro, die Tische, Stühle, Sideboards, Regale und Betten werden individuell nach Kundenwünschen gebaut. „Die eigens für plan 4 tätige Tischlerei und Schlosserei ermöglicht außerdem eine genaue Umsetzung der Vorstellungen und auch die Chance, jederzeit Verbesserungen einzubeziehen“, so Geschäftsführer und Architekt Stephan Knauf. Schlichtes und klares Design sowie Funktionalität stellen die wichtigsten Kriterien für plan 4 dar, neben der Einrichtung und Gestaltung von Räumen kümmert sich das Team auch um Baugenehmigungen, statische Überprüfungen und andere bauliche Arbeiten und bietet so den kompletten Service aus einer Hand an.

FLYER Stadtmagazin Berlin / Wohnen nach Plan
OB VOREHELICHE WOHNUNGSZUSAMMENLEGUNG ODER EXISTENZGRÜNDUNG – WENN WIR EHRLICH SIND, ZIEHEH WIR DOCH JEDEN ZWEITEN MONAT UM. UND RICHTEN UNS EIN. DIE MÖGLICHKEITEN SIND HIERBEI ÄUSSERST VIELFÄLTIG. EIN VERGLEICH LOHNT SICH.

Mein Freund mag rechte Winkel…

Plan eins: Gar keine Einrichtung. Kommt anfangs ganz gut. Schafft ein avantgardistisches Bild bei Kunden und Bekannten und ist auch schön billig. Führt aber leicht zu Rückenschmerzen (vom vielen Bücken) und Depressionen („mein Leben ist so leer wie meine Wohnung…“).

Plan zwei: Selbst gemachte Möbel. Da hat man was eigenes. Gibt dem ganzen einen rustikalen Touch, ist durch herausstehende Nägel aber ein latentes Verletzungsrisiko. Nur für die Leute mit Geschick und viel Zeit zu empfehlen.

Plan drei: IKEA. In der ganzen Welt mit den gleichen Möbel erfolgreich, lediglich in den USA sind die Esstische größer. Abwechslung geht anders, schwedische Lösungen sind nicht immer die interessantesten.

Plan4: Individuelle Serienfertigung heißt das Zauberwort. Plan4 hat sie raus. Vor drei Jahren gegründet, bietet das Planungsbüro einen Komplettservice vom Wohnkonzept bis zur Installation. Der Kunde kann sich beruhigt zurück lehnen, Plan4 kümmert sich sogar um die Baugenehmigungen. Da erst nach der Bestellung gebaut wird, sind Material, Maße und Oberflächenbeschaffenheit der Möbel frei bestimmbar. Auch kann aus 150 Farben gewählt werden. Und die enge Zusammenarbeit zwischen Planungsbüro und den Handwerkern eröffnet die Chance, noch während des Fertigungsprozesses neue Ideen einzubringen. Dominiert wird die Produktpalette von Metall und Holz, aber im Angebot sind auch Glas und Veredelungsmöglichkeiten. Die Endprodukte können sich sehen lassen. Klare Formen und rechte Winkel sorgen für´s ästhetische Wohlempfinden – Plan4 könnte Plan A werden.

tip edition 2006 / Grenzgänger
In Berlin ist vieles möglich – nach wie vor. Voraussetzung ist ein gutes Konzept, sagt Stephan Knauf von plan4, der in Berlin die berufliche Metamorphose vom Architekten zum Möbeldesinger erlebte. Eine Erfolgsgeschichte.

Stephan Knauf steigt in seinen blauen Renault Kombi, startet den Motor und dreht das Autoradio lauter. Es geht los. 300 Kilometer Richtung Osten, nach Polen um neue Ware in Empfang zu nehmen. Massivholzware, von ihm designt und von Leo und Wiesiek, zwei polnischen Schreinern, gebaut.
Heute steht die Abholung des Regalsystems „r01“ mit und ohne Klappflügeltüren in Weiß-Grün oder Pastellorange auf dem Programm.

Doch das Lieblingsstück aus Stephan Knaufs Kollektion ist ein Tisch. Ein klassischer Tisch ohne Schnickschnack und Schnörkel. Mit diesem Stück fing seine Karriere als Möbeldesigner an. Ein Konferenztisch für eine junge, aufstrebende Firma im Aufwind der New Economy sollte es werden. Das war ende der 90er, und zu dem Konferenztisch kamen 100 weitere Schreibtische, Stühle und Schranksysteme. Die Möbel sollten flexibel sein und mitwachsen können, sich dem Wachstum der Firma anpassen, denn das war rasant. An eine Karriere als Möbeldesigner hat Stephan Knauf nicht gedacht, als er vier Jahre zuvor, nach dem Architekturstudium in Hamburg, seinen ersten Job in der Uckermark antrat, um Einfamilienhäuser für Kleinfamilien zu entwerfen. Aber nach ein paar Jahren auf dem Land zog es ihn zurück in die Großstadt. Und was dann in Berlin passierte, „wäre in Hamburg so nie möglich gewesen, dafür sind dort die Strukturen viel zu etabliert“. Der Gründergeist der Nachwendezeit steckte viele an. So wurden Berufsanfänger mit Grossaufträgen versorgt und mussten sich nicht erst eine lange Referenzliste erarbeiten, bevor man ihnen vertraute.
Dann kam die New Economy, und mit ihr gab es kein Halten mehr. Aus jeder kleinen Hinterhofbutze wurde ein Start-up-Unternehmen mit prosperierenden Erfolgsaussichten. Die Banken gaben Geld, neue Büroräume entstanden – und es wurde Wert gelegt auf schickes Mobiliar. Keine Grossmarkt-Schranksysteme, sondern Möbel mit Stil. 2001 dann der Crash und mit ihm viele Firmenpleiten.

Doch inzwischen befindet sich Berlin wieder in Gründerzeitstimmung. Alles ist ein bisschen überschaubarer geworden, Start-ups lassen sich kaum noch in Lofts nieder, dafür in Ladenlokalen. Trotzdem gilt, laut Knauf, immer noch: „Wenn du ein gutes Konzept hast, fragt keiner woher du kommst“. Berlin ist der ideale Ort um jungen Kreativen bei der Arbeit über die Schulter zu gucken.
Ladenlokale sind billig, und in manchen Stadtteilen sind die Hausbesitzer froh, wenn jemand wenigstens für die Heizkosten aufkommt oder einfach den Laden renoviert; dafür gibt es dann schon mal ein paar Monate mietfrei. Ob Mode-, Möbel-, Produktdesigner oder Architekt. In jedem Laden herrscht ein anderer kreativer Geist mit anderer Arbeitsweise und anderem Output, mal ist der Laden direkt an das Atelier angeschlossen, oft sitzt der Meister selbst im Schowroom und schraubt an seinen Stücken herum.

Mit dem Grossauftrag für die Konferenztische wurde aus dem Architekten Knauf ein Möbeldesigner. Zu dem Tisch kam ein Hängesystem mit Schiebetüren, zwei Betten und das Sideboard „s01“. Schnell kamen die nächsten Aufträge: das Interior für den Schuhladen Orlando und Ausstattung einer Bar an der Gethsemanekirche. Und der Name für sein Label: plan4. Um auch Privatkunden zu erreichen, mietet Knauf einen Laden in der Danziger Strasse an. Schlicht eingerichtet, damit nichts von den Möbeln in der Auslage ablenkt. Vorne wird ausgestellt und hinten gearbeitet. Am Computer die Bestellung aufgenommen und auf dem Schneidebrett neue Möbel designt.
Knaufs Konzept lässt sich mit einem Wort beschreiben: Modul. Er selbst bezeichnet sich gern als Modulfreak und liebt Möbel die sich in alle möglichen Dinge verwandeln lassen: Aus den Schieberegalen können ganze Küchen genauso wie Wickelkommoden oder Bettunterschränke zusammengestellt werden. „Alles ist möglich“ könnte sein Motto lauten, im Zweifel wird das Modul exakt dem Kundenwunsch angepasst. Soll die Tür bunt werden, lässt er sie farbig furnieren. Nur eins wird nie passieren. Das falsche Material kommt Knauf nicht ins Haus. Kein Plastik, kein Press-Span. Der 40-jährige bevorzugt die deutsche beziehungsweise europäische Eiche. Massiv und unfurniert erlebt sie in den letzten Jahren ihr Comeback.
Ist ein neues Modell in seinem Kopf geboren, bastelt er erst einmal mit Leo und Wiesiek, den polnischen Schreinern, am Prototyp. Ein oder zwei davon müssen schon entstehen bis das perfekte Design gefunden ist. Die werden dann an Freunde verkauft, oder der Meister selbst nimmt sich des unperfekten Stücks an. Knaufs Wohnung besteht nur aus Prototypen. Danach gehen die Möbel auf der polnischen Schreinerbank in Produktion. Und wenn wieder eine Ladung Tische, Schränke oder Module fertig ist, setzt sich der Designer in seinen blauen Renault Kombi und fährt 300 Kilometer Richtung Osten, um die neue Ware in Empfang zu nehmen.